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Die beliebtesten Spinnruten im Überblick 2017

Die unzähligen Auen, Flüsse und Seen in Deutschland bieten Angelbegeisterten gute Reviere zum Spinnfischen. Der Einstieg ins Spinnfischen beginnt mit dem Kauf der entsprechenden Angelausrüstung – der Spinnrute und dem passenden Angelzubehör. Worauf es beim Spinnrute kaufen im Einzelnen ankommt, können Sie hier nachlesen!

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Spinnrute Test Spinnrute Test Spinnruten Test Spinnrute Test
Modell CORMORAN SpinnruteJACKSON O-Range SpinnruteJENZI SpinnruteJENZI Spinnrute Okinawa
Preis

19,90 €

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119,99 €

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66,16 €

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Bewertung
Geeignet fürSpinnfischenSpinnfischenSpinnfischenSpinnfischen
Wurfgewicht7-25 g14-48 g10 -70 g8 -60 g
Länge183 cm240 cm210 - 300 cm210 - 300 cm
Transportlänge96 cm125 cm110 - 150 cm110 - 150 cm
Teile2222
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Spinnfischen: Auf die richtige Rute kommt es an!

Eine Angel kaufen und gleich Fische fangen – ganz so einfach klappt es dann doch nicht. Zum Angelsport gehören eine Menge Wissen und die richtige Rute dazu. Hier erfahren Sie, auf welche Details man beim Spinnrute kaufen achten muss und können unsere aktuelle Spinnruten Empfehlung nachlesen. Los geht’s!

Eine Spinnrute ist darauf ausgelegt, mit einem natürlichen oder künstlichen Köder bestückt, ständig ausgeworfen und wieder eingeholt zu werden. Der sich dadurch permanent in Bewegung befindliche Köder, ahmt das Verhalten eines fliehenden Beutefisches nach und soll Raubfische zum Anbiss verleiten. Spinnruten müssen dafür eine besondere Robustheit und Stabilität mitbringen. Beim Angel kaufen kreist die wichtigste Frage darum, auf welche Fischart Sie es abgesehen haben. Denn Größe und Gewicht des Fangs spielen beim Spinnrute kaufen und Angelzubehör kaufen eine zentrale Rolle. Spinnruten gibt es für zahlreiche Zielfische sowie für unterschiedliche Gewässerbedingungen. Vom Zielfisch hängt auch der Köder ab. Barsch, Hecht, Wels und Zander werden beim Spinnfischen wohl am meisten gefangen.

Die Wurfangelei, wie das Spinnfischen ebenfalls genannt wird, eignet sich auch für Neulinge unter den Sportfischern. Denn die meisten Spinnruten lassen sich sicher führen, selbst wenn ein Fisch bereits angebissen hat. Kenner nennen dies „steife Aktion“. Dieser Umstand hilft dem Angler den Köder auf vielversprechende Wurfweiten zu bringen und große Bereiche des Gewässers abzufischen. Meist mit Erfolg!

Angeln am Meer

Angel kaufen: Was eine gute Spinnrute ausmacht

Wie der Name vermuten lässt, sind Raubfische schnelle und kräftige Tiere. Um sie zu fangen, muss eine gute Spinnrute besonders steif und stabil sein. Das hat zwei Gründe: Erstens erleichtert die Stabilität das Führen des Köders. Zweitens hilft die Starrheit auch beim Herausziehen des Fangs. Der Angler muss dadurch weniger Kraft aufwenden. Ist die Rute zu biegsam, bewegt sich der Köder beim Einholen zu schnell. Der Fisch wird misstrauisch und verliert das Interesse. Darüber hinaus würde eine sehr flexible Rute die Kraftreserven des Anglers beim Herausziehen großer Fische doch arg strapazieren.

Gängige Materialien für Spinnruten sind Kunststoff, Kohlefaser, Glasfaser, Bambusrohr und Carbon. Kunststoffruten finden sich vor allem im Niedrigpreissegment. Meist sind diese Angeln zusätzlich mit einem Gemisch aus Harz, Kohle- oder Glasfasern verstärkt. Kohlefasern neigen dazu Vibrationen stärker zu übertragen. Harz dämpft Vibrationen eher ab. Wer also eine preiswerte Angel kaufen möchte, sollte zu einem Modell mit geringem Harzanteil greifen.

Im preislich höheren Segment finden sich kaum Modelle aus Kunststoff. Hochwertige Spinnruten bestehen entweder aus Carbon oder aus gespleißtem Bambusrohr. Carbon bietet eine sehr gute Stabilität bei geringem Gewicht. Daher lassen sich Carbon-Spinnruten besonders vielseitig einsetzen.

Das Material spielt auch beim Griff eine zentrale Rolle, denn die Rute muss gut in der Hand liegen und darf im Ernstfall nicht abrutschen. Erfahrene Angler setzten hier auf das Naturmaterial Kork. Beim Griff spielt die Länge auch eine gewisse Rolle. Viele Angler greifen instinktiv zu einem kürzeren Griff, der hat allerdings einen Nachteil. Bei einem kürzeren Griff ist die Hebelkraft geringer. Je länger der Griff, desto mehr Kraft wird übertragen. Zudem fällt auch der Auswurf mit einem langen Griff einfacher. Wer große und schwere Fische angeln möchte, sollte deshalb lieber einen längeren Griff wählen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Rutenkauf ist die Beringung. Profis vertrauen auf Ringe aus Siliziumcarbid. Das Material ist langlebig und besonders wasserresistent. Ringe und Angelschnur sind bei der Wurfangelei besonders verschleißanfällig. Deshalb lohnt es sich auch bei einer preisgünstigen Spinnrute auf eine gute Beringung zu achten.

Spinnfischen ist eine besonders aktive Variante des Angelns, bei der der Köder immer wieder ausgeworfen und eingeholt wird. Deshalb muss die Rute recht leicht und sehr gut ausbalanciert sein. Nur mit einer gut ausbalancierten Rute lässt sich der Köder gut führen. Leichte Ruten belasten Handgelenk und Arm weniger und es angelt sich deutlich ermüdungsfreier.

Wenn Sie eine neue Angel kaufen möchten, insbesondere eine Spinnrute, sollten Sie auf die soeben aufgezählten Merkmale achten. Vor allem im hochpreisigen Segment finden sich sehr gute Modelle, an denen man lange Zeit Spaß hat. Deshalb tendieren wir mit unserer Spinnruten Empfehlung in Richtung hochwertige Spinnruten. Den Themen Rutenlänge und Wurfgewicht haben wir weiter unten eigens gesonderte Abschnitte gewidmet. Suchen Sie nur noch eine passende Rolle? Dann klicken Sie hier..

Die verschiedenen Rutenarten

Wer eine Angel kaufen will, muss sich erst mal durch den Begriffsdschungel schlagen, denn das Angebot im Bereich des Spinnfischens ist in den vergangenen Jahren geradezu explodiert. Finden wir als erfahrene Spinnfischer super, für Neueinsteiger ist es aber schwieriger geworden. Im Handel gibt es eine Vielzahl verschiedenster Modelle, das macht die Auswahl nicht leichter. Hier sind die wichtigsten Rutenarten, die Sie kennen sollten, bevor Sie eine Spinnrute kaufen.

Jerkrute. Für Angler, die mit schweren Köder an der Wasseroberfläche angeln. Die Jerkrute ist sehr kurz und erlaubt es ruckartige Bewegungen mit dem Köder auszuführen.

Twisterrute (Gummifischrute). Hat eine sehr harte Spitzenaktion. Besonders für Weichplastikköder geeignet.

Ultra Light Spinnrute. Ultraleichte Rute. Für kleine Fische und flache Gewässer geeignet.

Vertikalrute. Diese Rutenart zeichnet sich durch eine kräftige Spitzenaktion aus. Besonders gut, um senkrecht unter dem Boot zu fischen.

Dropshotrute. Rute mit sehr weicher Rutenspitze. Ideal zum weit Ausholen und, um den Köder in entfernte Bereiche zu lancieren. In einem Beitrag von Fisch&Fang wird die Vorgehensweise zum binden eines Dropshot-Knoten in einer übersichtlichen Anleitung veranschaulicht.

Castingrute. Kurze und weiche Rute mit parabolischer Aktion. Benutzung in Kombination mit speziellen Vorfächern wie dem Texas- oder dem Carolina-Rig.

Richtige Rutenlänge wählen

Wer eine Angel kaufen möchte, dem fallen die unterschiedlichen Größen sofort auf. Insbesondere bei Spinnruten gibt es große Unterschiede, die Modelle bewegen sich zwischen rund 1,60 m und 3,30 m. Das liegt daran, dass es keine festgeschriebene Standardlänge bei Spinnruten gibt. Die meisten Spinnruten liegen wohl zwischen 2 m und 3 m. Deutsche Hersteller bieten vor allem längere Ruten an, diese liegen hierzulande im Trend.

Hersteller aus Übersee haben häufig kürzere Ruten im Angebot. Insbesondere in den USA sind die kürzeren Ausführungen beliebt. Als Daumenregel beim Spinnrute kaufen gilt: Wer vom Ufer aus angelt, sollte zu einem längeren Modell greifen. Für das Bootsangeln tut es auch die kürzere Rute. Von der Länge der Rute hängt nämlich ab, wie weit der Köder ausgeworfen werden kann. Auch die Beschleunigungsmöglichkeiten beim Anhieb und Auswurf hängen maßgeblich von der Rutenlänge ab. Einsteigern empfehlen wir eine Rute zwischen 2,70 und 3,00 m Länge, um auch beim Angeln vom Ufer aus von der Ufervegetation nicht behindert zu werden. Nur wer die Rute gerne twitcht oder jerkt, ist mit einem kürzeren Modell besser bedient.

Die Vor- und Nachteile einer langen Rute im Überblick:

Pro:

-größerer Aktionsradius
-leichte Schnurstraffung
-gute Köderführung

Contra:

-lange Rute ist kopflastiger
-mit der Länge steigt das Gewicht (Hinweis: Eine Ausnahme ist die Ultra Light Spinnrute (eine ultraleichte Rute). Ultraleichte Ruten sind wie der Name bereits vermuten lässt, trotz voller Länge vom Gewicht her sehr leicht. Mit diesen feinen Ruten spüren Sie kleine Fische sofort und können den Kontakt blitzschnell verwandeln. Die Ultra Light Spinnrute kommt primär in kleinen Bächen und Teichen zum Einsatz.)

Das passende Wurfgewicht

Wenn Sie eine Angel kaufen möchten, wird Ihnen aufgefallen sein, dass Hersteller jede Rute mit einem sogenannten Wurfgewicht versehen. Das angegebene Wurfgewicht gibt an, wie belastbar eine Spinnrute beim Auswurf ist. Beim Spinnrute kaufen muss man sich somit von hinten an das Thema herantasten. Diese zwei Fragen sind elementar: Welcher Fisch wird geangelt? Wie schwer ist der verwendete Köder? Je schwerer der Köder, desto größer muss das Wurfgewicht der verwendeten Rute sein. Kleine Fische und flache Gewässer verlangen hingegen leichtere Spinnruten. Nehmen wir die Ultra Light Spinnrute als Beispiel. Mit einem Wurfgewicht zwischen einem und maximal zehn Gramm kann mit dieser Rutenart vorrangig in Teichen und Bächen geangelt werden. Grundsätzlich werden Spinnruten in mehrere Gewichtsklassen unterteilt. Hier ein Überblick:

Wurfgewicht – Typenbezeichnung:

1 bis 10 g – Ultraleichte Spinnrute
5 bis 30 g – Leichte Spinnrute
40 bis 60 g – Mittlere Spinnrute
50 bis 120 g – Schwere Spinnrute
100 bis 250 g – Ultraschwere Spinnrute

Angel kaufen: Die wichtigsten Angel-Hersteller

In dieser Übersicht haben wir besonders empfehlenswerte Hersteller und die Besonderheiten ihrer Produkte aufgelistet, um Ihnen die Orientierung beim Angel kaufen zu erleichtern.

Deutsche Hersteller:

JENZI. Das Familien-Unternehmen aus der Nähe von Stuttgart hat sich zu einem der ganz großen Anbieter von Angelequipment auf dem europäischen Markt entwickelt. Hier können wir guten Gewissens eine Spinnruten Empfehlung abgeben, denn viele der Modelle sind richtig klasse. Besonders gut gefallen uns die JENZI Spinnrute Rute Okinawa jpx und die JENZI Spinnrute. Aber auch allgemeines Angelzubehör aus dem Hause JENZI kann sich sehen lassen.

CORMORAN. Seit der Gründung im Jahr 1973 setzt die Firma immer wieder innovative Impulse. In Deutschland zählt CORMORAN deshalb längst zu den Marktführern und ist europaweit in fast allen Ländern vertreten. Auch bei dieser Firma können wir eine klare Spinnruten Empfehlung aussprechen.

BALZER. Das traditionsreiche Familienunternehmen aus München mischt seit über 60 Jahren im Angelsport mit. Neben Spinnruten umfasst das Sortiment allerlei Zubehör. Insbesondere die BALZER Zander Peitsche finden wir höchst interessant.

JACKSON FISHING. Hinter JACKSON FISHING steckt die Cebbra GmbH aus Baden-Württemberg. Beim Magazin Angelwoche kommen die Angelruten der Firma jährlich unter die Lupe. Uns gefällt insbesondere die JACKSON O-Range Spinnrute.

Internationale Hersteller:

BERKLEY. Einer der führenden Anbieter aus den USA. Die Firma wurde vom damals 16-jährigen Berkley Bendell gegründet. Besonderer Focus liegt auf Angelruten und Schnüren.

SHIMANO. Vor fast 100 Jahren in Osaka gegründet (Gründungsjahr 1921). Erst in der Fahrradherstellung, ab 1970 auch im Angelsport aktiv. Breites Angebot, Einzelteile individuell kombinierbar.

DAIWA. Die Firma mit Sitz in Kalifornien brachte im Jahr 1955 die weltweit erste Spinnerrolle heraus. Sehr breit gefächertes Angebot über den Angelsport hinaus (auch Radsport, Golf und Tennis).

Mit der Spinnrute Hecht angeln

Nach wie vor fasziniert der Hecht viele Angler. Seine Kombination aus Schnelligkeit, Kraft und Aggressivität hat etwas Besonders, das Material und Mensch beim Angeln einiges abverlangen. Um mit der Spinnrute Hecht zu fangen, sollte die Rute recht stabil sein. Nur wenn sich der Köder gut führen lässt, beißt der Hecht zu. Erfolg ist nahezu garantiert, wenn der Bodenkontakt beim Jiggen im Blank spürbar ist. Ein Wurfgewicht zwischen 70 und 80 Gramm gilt als ideal, wenn Sie mit der Spinnrute auf Hecht gehen.

Beim Köder haben Sie eine größere Auswahl. Probieren Sie doch einen neuen Köder, wenn Sie das nächste Mal Angelzubehör kaufen. Hechte reagieren besonders gut auf Gummifische, Spinnköder, Glockenspinner, Spinnerbaits, Wobbler und Crankbaits. All diese Köderarten ahmen kranke oder verletzte Beutefische nach und sind bestens dafür geeignet, um mit der Spinnrute Hecht zu fangen. Besonderes Augenmerk sollte zudem auf eine hochwertige Spinnrolle gelegt werden. Denn wer plant mit der Spinnrute Hecht zu fangen, sollte eine ruckfreie Bremse haben, um so die Fluchten der Fische abzufedern. Unsere Spinnruten Empfehlung für Hecht lautet JENZI Spinnrute, JENZI Spinnrute Rute Okinawa jpx 2, CORMORAN Spinnrute und JACKSON O-Range Spinnrute.

Die richtige Zanderrute kaufen

Zander beißen anders als Hechte, deshalb bedarf es beim Angeln einer speziellen Zanderrute, die den strikten Anforderungen gerecht wird. Während der Hecht fest zupackt, geht der Zander zaghafter vor. Zander öffnen ihr Maul blitzschnell direkt vor dem Köder und inhalieren quasi ihre Beute. Kommt dem Zander bei seiner Beute etwas komisch vor, wird sie kurzerhand ausgespuckt.

Damit der Angler diesen zaghaften Biss rechtzeitig erkennt, muss die Rute besonders feinfühlig sein. Experten sprechen von einer Rute mit Spitzenaktion. Eine gute Zanderrute hat eine feinfühlige, aber nicht weiche, Spitze. Diese Spitze zeigt dem Angler beim Jiggen genau, wann der Köder auf dem Grund aufsetzt. Das Wurfgewicht einer guten Zanderrute liegt im Idealfall zwischen 15 und 45 Gramm. Unsere Spinnruten Empfehlung für Zander sind QUANTUM Zanderkant, SAVAGE Gear Bushwhacker XLNT und die BALZER Zander Peitsche.

Ein Wort zum Thema Köder

Viele moderne Weichgummiköder enthalten recht aggressive Weichmacher. Diese chemischen Stoffe sind zum einen gesundheitsschädlich, zum anderen besitzen sie auch das Potenzial anderes Angelzubehör im Kasten anzugreifen.

Lagern Sie Weichgummiköder deshalb in einem gesonderten Ködertaschen oder verstauen die Köder in Plastiktüten. Zusätzlich können Sie zukünftig auf ungefährliche Bio-Köder setzen, wenn Sie Angelzubehör kaufen. Einige Hersteller haben inzwischen Plastikköder ohne Weichmacher im Angebot.

Und letztlich bleibt uns nur noch eins zu sagen: Rute raus, der Spaß beginnt!

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